Tournachlese (Blog)


Mördertour 24. Januar 2016 und 28. Februar 2016


Update: Da die Tour am 24. Jan. 2016 ausgebucht war und es noch Anfragen gibt, ist noch eine weitere Tour im diesjährigen Winter zum Tirolerstein geplant.

 

Tournachlese (Fotoalbum) 24. Januar 2016

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Blogeintrag von Timo Risch zur "Mördertour" am 24. Jan. 2016

 

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28. Februar 2016: "Mördertour" zum Tirolersten

 

Bericht im Wochenspiegel zu der anstehenden Tour

Bericht in der Nahe-Zeitung zu der anstehenden Tour

 

Zum 275. Mal jährte sich im Januar 2016 das Verbrechen am Tiroler Händler Thomas, der im Jahre 1741 mitten im heutigen Nationalpark von einem Unbekannten erschlagen wurde. Die Tour führt uns hinauf auf den Tiroler Kopf, wo man einst seine Leiche fand. Neben dieser werden unterwegs noch weitere spannende Geschichten erzählt. Und es gibt reichlich Einblicke in den winterlichen Nationalpark Hunsrück-Hochwald. 

Doch die Tour führt auf besonderen Wunsch auch an eine andere historische Stelle, nämlich zur Gedenktafel des am Dollberg mit einem Starfighter abgestürzten Piloten Horst Stüber.

Mördertour 24. Januar 2016


Kleine Tournachlese der heutigen "Mördertour" Vol. 2. am 28. Februar 2016

Vielen Dank für die große Resonanz und die vielen guten Gespräche während der Tour. Ich hoffe, dass die Teilnehmer trotz der doch recht großen Gruppe und der recht empfindlichen Kälte zufrieden mit der Tour waren. 

Wir haben Horst Stüber besucht, der am 13. März 1966, also vor fast genau 50 Jahren, mit seinem Starfighter vom Jagdbombergeschwader Büchel am Dollberg abstürzte. Der blutjunge Pilot war gerade mal 28 Jahre alt. Nächstes Jahr am 21. April soll es zu Ehren seines 80. Geburtstages eine Wanderung zum Dollberg und der dortigen Gedenktafel geben. 

Wir haben aber auch den Gedenkstein zu Ehren des Tiroler Händler Thomas besucht, der hier am Dollberg vor 275 Jahren von einem Unbekannten erschlagen und ausgeraubt wurde. Am Tirolerstein befanden sich die Tourteilnehmer während der Erzählung der Geschichte, trotzdem man eng zusammenstand, auf drei verschiedenen historischen Territorien. Der Willi am Tirolerstein hat nur einige der Mitwanderer "aufwärmen" können, alsbald ging es weiter.

Der Friedrichskopf, mit 707 m, die höchste Erhebung der gesamten 9 km langen Dollbergkette im Nationalpark, war dann der "Höhepunkt" der Wanderung. Von dort an ging es nur noch bergab und die Mitwanderer waren nicht mehr zu halten, Hunde vorweg, liefen mehr oder weniger zielstrebig Richtung Forellenhof Trauntal, der Start- und Zielpunkt der Tour entgegen.

Nach etwa 11 km und 3 Stunden und 45 Minuten kamen die Wanderer mehr oder weniger "frisch" wieder am Zusammenlauf des Traunbaches und Hengstbaches an.

Den Abschluss im Forellenhof haben dann doch immerhin noch fast 20 Leute "mitgenommen".

Vielen Dank auch an die Kollegen Sascha Becker und Jörg Dietrich von SaarNaTour, der mir bei der doch recht großen Gruppe ein gutes Gefühl gegeben hat und mich auch fachlich im alten Buchenwald super unterstützt hat. Ihn findet man hier: http://www.saarnatour.de
...hoffentlich auch bald mit eigenem Angebot im Nationalpark. Kann seinen "Tatort Wald" sehr empfehlen!



Tour des Grauens, 25. März 2016

Mit Hochwaldzeiten auf Tour...

Sicher kein Wetter für "Weicheier", der Frühling war auch heute nur in Ansätzen zu sehen und zu spüren. Trotzdem machte sich eine bunt gemischte Gruppe auf den Weg ins Herz des Nationalparks. Von 10 bis 76 Jahren alt waren die Teilnehmer und man verstand sich prächtig untereinander. Uns begegnete der Tod heute in mancherlei Hinsicht. Am Grauen Kreuz fand vor 384 Jahren eine schreckliche Schlacht im 30-jährigen Krieg statt. Der Platz an dem auch auch ein historischer Grenzstein steht, atmet Geschichte. Die Grenze zwischen Preussen und Oldenburg (Fürstentum Birkenfeld) verlief genau an dieser Stelle. Heute ist dort eine moderne Wasserleitung zwischen Primatalsperre und Steinbachtalsperre installiert, eine andere Geschichte. Die rd. 4-stündige Tour hat den Teilnehmern gut gefallen, vor allem den Vierbeinern unter uns „wink“-Emoticon Es gab Lebendiges und Totes zu sehen, viele verschiedene Waldbilder und Moore, Quarzitfelsen und uralte Bäume. Man konnte auch erfahren, warum der Wald "schäumt" und wir waren auf Spurensuche. Hirsch, Reh, Wildschwein, Vögel, Ameisen und Lurche waren direkt oder indirekt zu sehen. Nationalpark pur eben...

Den gemeinsamen Abschluss gab es dann bei Hans in der Rothenburghütte Hattgenstein mit leckeren "Mäxchen" und sonstigen Genüssen.